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25.1.2010
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Goldene
EngelApotheke Basel
Selbstmedikation in der Schwangerschaft |
Alle Angaben auf diesen Seiten entstammen dem Kurs
'Spezialisierung zum Fachapotheker Offizinpharmazie' des Schweiz. Apothekervereins, dem
Arzneimittelkompendium der Schweiz 1998 und der unten erwähnten Literatur. Alle Angaben
wurden sorgfältig überprüft. Wir können jedoch kein Gewähr für deren Richtigkeit
übernehmen. In Zweifelsfällen fragen Sie Ihren Apotheker oder Arzt.
Ausgewählte
Bücher (Nach oben)
| Friese K.,
Mörike K..:
Arzneimittel in der Schwangerschaft und Stillzeit. Ein Leitfaden für Aerzte und
Apotheker. Wissenschafftliche Verlagsgesellschaft. 6. Auflage, Stuttgart
2006 |
| Bugnon O. (ed.), Medikamente in
Schwangerschaft und Stillzeit, Pharmactuel XI/1, Schweiz. Apothekerverein, Bern 1995 |
| Briggs G. G., Freeman R.K., Yaffe
S.J.: Drugs
in Pregnancy and Lactation, 5th edition, William & Wilkins, Baltimore, Hong
Kong,
London, Sydney, 2005 |
| Schäfer Chr. und Spielmann H.:
Arzneiverordnung in Schwangerschafi und Stiliperiode. G. Fischer Verlag. 7.
Auflage. Stuttgart 2006 |
| Benett P. (ed.): Drugs and human
lactation.
Amsterdam, Elsevier, 1988 |
| Saulnier J.L, Maurain C.,
Médicaments,
grossesse et allaitement, Editions SIDEM, Paris, 1987 (vergriffen) |
| Delaloye J.-F., de Grandi P., Nguyen The H.:
Medicarnents, grossesse et lactation. Editions Medecine et Hygiene, Geneve 1986 |
Ratschläge zur Medikamenteneinnahme
(Nach oben)
- Selbstmedikation mit dem Apotheker oder Arzt absprechen
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- Medikamente mit nur einem Wirkstoff
vorziehen. Keine Kombinationspräparate verwenden
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- Die kleinste Wirksame Dosierung wählen (v.a. zu Beginn der
Schwangerschaft)
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- Ausreichend untersuchte Medikamente wählen
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- Dauermedikation vermeiden
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- Auf Zigaretten und Alkohol verzichten
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Einteilung
der Medikamente in Schwangerschafts-Risiko-Kategorien (Nach oben)
Zur Risikoabschätzung werden Medikamente in
Risiko-Kategorien eingeteilt. Dieses System wurde 1980 von der amerikanischen
Arzneimittelbhörde FDA eingeführt.
| Kategorie |
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| A |
Kontrollierte Studien
bei Frauen haben keine foetalen Risiken im Verlauf des ersten Trimenon ergeben; es gibt
keine Anzeichen, die auf ein Risiko im Verlaufe der weiteren Trimenon hinweisen, und die
Möglichkeit einer Schädigung des Fötus erscheint als wenig wahrscheinlich. |
| B |
Reproduktionsstudien
bei Tieren haben keine Risiken für die Föten gezeigt, aber man verfügt über keine
kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen, oder, Fortpflanzungsstudien bei Tieren
haben eine gewisse Toxizität (die sich nicht auf eine Verminderung der Fruchtbarkeit
bezieht) ergeben, die durch kontrollierte Studien bei Frauen während des ersten Trimenons
nicht bestätigt werden konnten; es gibt keine Hinweise für Risiken in den folgenden
Trirnestern. |
| C |
Tierstudien haben
unerwünschte Effekte auf den Föten gezeigt (Teratogenität, Embryotoxizität o.ä.), und
es existieren keine kontrollierten Humanstudien, oder, es sind weder kontrollierte Studien
bei Tieren noch bei schwangeren Frauen verfügbar. Unter diesen Umstand den soll das
Medikament nur verabreicht werden, wenn der potentielle Nutzen das foetale Risiko
übersteigt. |
| D |
Es gibt klare
Hinweise für Risiken des menschlichen Fötus, aber der therapeutische Nutzen für die
Mutter kann überwiegen. (Dies trifft z.B. zu für Medikamente mit einer vitalen
Indikation oder bei einer sehr schweren Erkrankung, für die keine therapeutische
Alternative mit geringerem Risiko existiert). |
| X |
Studien bei Tieren
oder bei Menschen haben eine Schädigung des Fötus gezeigt, oder, es gibt Hinweise auf
foetale Risiken, basierend auf Erfahrungen bei Menschen oder Tieren, wobei die Risiken die
möglichen positiven therapeutischen Effekte bei weitem übersteigen. Dieses Medikament
ist kontraindiziert für schwangere Frauen oder für Frauen, die schwanger werden
könnten. |
In
der Schwangerschft zu vermeidende homöopathische Arzneistoffe (Nach oben)
(Aus: Wünstel, Gawlik, Stübler : Aktuelle Anwendungsmöglichkeiten der
Homöopathie in der ärztlichen Praxis Bd. 3; WEKA-Verlag)
Wirkungsort Peristaltismus des
Gastrointestinaltraktes: |
Wirkungsort Uterus: |
| Aloe |
Artemisia absinthum |
| Arnica montana |
Cinchona succirubra |
| Bryonia cretica |
Crocus sativus |
| Citrullus colocynthis |
Juniperus sabinae |
| Mvristica fragrans |
Salvia offlcinalis |
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Secale cornutum |
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Thuja occidentalis |
Mit
Vorsicht zu verwendende Arzneipflanzen
(Nach oben)
Folgende Liste basiert grösstenteils auf den Referenzwerken:
M. Wichtl: Teedrogen; Wiss. Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 1989
W. Schaffner et al. : Phytopharmakakompendium; Arborisverlag 1992
Entscheidungen der ,,Kommission E des BGA", Deutschland
Leider verfügt man über zu wenig
Informationen, um die Risiken abschätzen und vor allem die Toxizitätsgrenze für Mutter
und Kind definieren zu können. Dies ist nur eine Auswahl der wichtigsten Teedrogen, die
während der Schwangerschaft zu vermeiden sind.
| Lateinischer Name |
Deutscher Name |
| Aloe |
Aloe |
| Ananas comoscus |
Ananas |
| Artemisiae herba |
Beifusskraut |
| Cinchonae cortex |
Chinarinde |
| Cinnamomi cortex |
Zimt |
| Colchici semen |
Herbstzeitlose |
| Croci stigma |
Krokus |
| Farfarae flos |
Huflattich |
| Frangulae cortex |
Frangula |
| Juniperi fructus |
Wacholder |
| Kava-Kava rhizoma |
Kawa-Kawa |
| Liquiritiae radix |
Süssholz |
| Parthenii herba |
Guayule |
| Petasitidis folium |
Pestwurz |
| Petrosellini fructus |
Petersilienfrüchte |
| Quassiae lignum |
Quassiaholz, Bitterholz |
| Rhami purshiani cortex |
Rhamnus, Cascara |
| Rhei radix |
Rhabarber |
| Rosmarini folium |
Rosmarin |
| Salvia folium |
Salbei |
| Sarothanun scoparil herba |
Besenginster |
| Senecionis herba |
Kreuzkraut |
| Sennae folium |
Sennesblätter |
| Symphyti radix |
Beinwell |
| Thymi herba |
Thymian |
| Uvae ursi folium |
Bärentraubenblätter |
| Zingiberis rhizoma |
Ingwer |
(Nach
oben)
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