| Die topische Anwendung gegen erblich-hormonell
bedingten Haarausfall bei Frau und Mann Das
äusserlich anzuwendende Regaine wirkt bei Männern und Frauen (im Gegensatz zu Propecia das nur bei Männern angewendet werden darf) bei
erblich-hormonell bedingtem Haarausfall. Die genaue Wirkungsweise ist noch unklar. Man
vermutet, dass sich bereits zurückgebildete Haarfollikel durch eine Stimulation durch
Minoxidil wieder vergrössern und so wieder normale Haar zu produzieren beginnen.
Das Präparat sollte so früh als möglich eingesetzt werden. Eine
fortgeschrittene Glatzenbildung, die seit mehr als 10 Jahren besteht, spricht nicht mehr
auf Regaine an.
Für eine optimale Wirkung wird zweimal täglich 1 ml Lösung auf
die trockene Kopfhaut aufgetragen. Nach jeder Anwendung die Haare 2-4 Stunden nicht
waschen. Bei kontinuierlicher Behandlung kann man nach etwa 3 Monaten eine Stabilisierung
des Haarausfalls beobachten. Neue, kräftige Haare benötigen etwa 4-8 Monate zum
Nachwachsen. Wird die Behandlung abgebrochen, so fallen die neugebildeten Haar nach etwa 3
bis 4 Monaten wieder aus.
Als Nebenwirkungen treten u.a. auf: Rötung der Kopfhaut, Juckreiz,
schuppende Haut.
Packungsgrössen: Regaine 2% und 5% ist nicht rezeptpflichtig und wird von
der Krankenkasse nicht vergütet.
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