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Eisen

Wirkung im Stoffwechsel
Eisen ist Bestandteil von Hämoglobin und Myoglobin und übernimmt so eine zentrale Rolle im Sauerstofftransport und der Sauerstoffspeicherung. Weiters aktiviert Eisen eine Reihe von Enzymen und ist am Elektronentransport in der Mitochondrienmenbran in Form von Eisen-Schwefel-Clustern beteiligt. Eisenmangel ist, vor allem bei menstruierenden Frauen, einer der verbreitetsten Mangelzustände überhaupt.

Eisen wird im Körper immer an Proteine gebunden transportiert. Ein zu grosser Überschuss an Eisen kann nicht mehr gebunden werden. Dieses freie Eisen nimmt an Elekronenübertragungen teil, da es in zwei- und dreiwertiger Form vorkommen kann. Durch diese Reaktionen werden vermehrt freie Radikale gebildet. Eisenüberschuss sollte daher vermieden werden.

Einsatzmöglichkeiten
Eisenmangelanämie
Aufbau nach Blutspenden
Für Leistungssportler und Bergsteiger infolge verstärkter Bildung von Hämoglobin und roten Blutkörperchen

Dosierungsempfehlung: 15 bis 50 mg / Tag


Bemerkungen: 
Längerfristige und hochdosierte Eisensupplementation sollte durch Laborbefunde kontrolliert werden. Vorsicht bei Eisenspeicherstörungen.