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Goldene Engel Apotheke Basel
Medikamente und Vitamine

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Hier finden Sie einige wichtige Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Vitaminen


Levodopa (Parkinsonmedikament)




Vitamin B6 vermindert die Wirkung von Levodopa. Die Parkinsonsymptome können sich daher bei gleichzeitiger Einnahme verstärken. Wird Levodopa zusammen mit Benserazid oder Carbidopa eingenommen ist dieser Effekt gering und es kann eine tägliche Dosis von 10 mg Vitamin B6 pro Tag eingenommen werden. Vorsicht bei allen Multivitaminpräparaten.
Cholesterinsenker (wie Zocor ® , Lescol ®, Sortis ®  u.a.)
Diese Medikamente (HMG-CoA-Reduktase-Hemmer) hemmen die körpereigene Synthese von Coenzym Q10.
Alkohol

Alkohol hemmt die Umsetzung von Vitamin B1 in dessen aktive Form Thiaminpyrophosphat. Bei Alkoholikern kann es zu einem akuten Thiamminmangel kommen.
Antidiabetika (Biguanide [Metformin]) und
Protonenpumpenblocker (wie Antra®)
Vermindert die Vitamin B12-Resorption. Verminderte Folsäure und Vitamin B12-Konzentration im Blut.
Antiepileptika
(Phenytoin und Carbamazepin)





(Phenobarbital, Phenytoin und Primidon)
Phenytoin (sicher) und Carbamazepin (wahrscheinlich) führen aus noch nicht ganz geklärten Gründen zu einer Verarmung an Folsäure. Epileptiker sollten allerdings nicht mehr als 1 mg/Tag zu sich nehmen, da sonst die Wirksamkeit des Antiepileptikums abnehmen kann (Phenytoin).

Diese Medikamente erhöhen den Abbau von Vitamin D. Das Osteoporose-Risiko ist erhöht. Vorsicht, dieses Vitamin sollte auch nicht überdosiert werden!

"Pille" (orale Kontrazeptiva)



Die Pille kann einen Mangel an Folsäure und Vitamin B6 verursachen. Frauen mit Kinderwunsch sollten darum frühzeitig 0.4-1 mg Folsäure pro Tag zu sich nehmen. Zudem steigert die Pille den Abbau von Vitamin C. Zuviel Vitamin C (>1g/Tag) kann hingegen die Wirkung des Ethinylestradiols erhöhen.
Acetylsalicylsäure (wie Aspirin ®)


Acetylsalicylsäure führt in therapeutischen Dosen zu einem Abfall der Vitamin C-Spiegel im Blut und im Gewebe und erhöht so das Risiko von Magen-Darm-Schleimhautschäden.
Phenprocoumon (Marcoumar ®)

Vitamin E kann in hoher Dosierung zu Störungen im Quick-Wert kommen.
Glucocorticoide, orale (orales "Kortison")

Orale Glucocorticoide wirken der Wirkung von Vitamin D entgegen. Dies fördert den Abbau von Knochenmatrix und erhöht so das Osteoporoserisiko.
Methotrexat (MTX) MTX wirkt als Folsäureantagonist. Folsäuremängel sind bei Patienten unter MTX mit rheumatoider Arthritis relativ häufig. Eine Supplementation mit Folsäure von etwa 1 mg/Tag reduziert die Nebenwirkungen von MTX ohne dessen Wirkung einzuschränken.
(Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin, Nr. 4, 1, Dez. 2003, p 32)
Antazida (wie Alucol, Rennie® u.v.a.m.) Können die Resorption von Spurenelementen wie Eisen und Zink um bis zu 70% verringern (Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin, Nr. 4, 2, Dez. 2004, p 28).
Laxanzien (wie Agiolax, Dulcolax, Muxol®u.v.a.m.) Durch chronischen Missbrauch dieser Arzneimittel kommt es zu einer vermehrten Freisetzung von Aldosteron. Dadurch kommt es zu einer vermehrten Ausscheidung von Kalium.

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