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Kalium

Wirkung im Stoffwechsel
Kalium ist hauptsächlich intrazellulär lokalisiert und dient dort zur Aufrechterhaltung des osmotischen Druckes. Die zentrale Stellung des Kalium im Stoffwechsel gründet sich vor allem auf seine Beteiligung am Aufbau energiereicher Phosphatverbindungen und an der Mitwirkung bei der Erregung von Muskel- und Nervenzellen.

Kaliummangel kann Ursache einer intrazellulären Übersäurerung sein, da in diesem Fall die fehlenden K+ -Ionen durch Na+ - und H+ - Ionen ersetzt werden. Festgestellt wird ein solcher Mangel durch die Abnahme der intrazellulären Pufferkapazität.

Einsatzmöglichkeiten
Muskelschwäche, -lähmung
Herzrhythmusstörungen
Apathie, Übelkeit
Konzentrationsstörungen

Dosierungsempfehlung: 100 bis 600 mg/d

Bemerkungen: Vorsicht in Kombination mit gewissen Medikameten (Digoxin, Diuretika u.a.). Bei längerfristiger  Einnahme sollte die Kaliumkonzentration im Blut kontrolliert werden. Ueberdosierungen können zu Herzrhythumusstörungen, Blutdruckabfall u.a. bewirken.