Thema: Sport
Unsere
Mischungen
Zusammenfassung:
Sportliche Betätigung kann den
Körper stärken und die allgemeine Gesundheit verbessern.
Für Sportausübung mit hohem Leistungseinsatz wurde
aber in Studien belegt, dass die Infektionsanfälligkeit der Sportler
ansteigt, was auf ein geschwächtes Immunsystem hin deutet. Die Vitamine
E, C sowie die Spurenelemente Selen und Zink sind an der Stärkung des
Immunsystems beteiligt und verbessern in der richtigen Dosierung damit die
Leistungsfähigkeit.
Carnitin bewirkt Leistungssteigerung bei Sportlern mit
hoher Ausdauerleistung, da diese Sportlergruppe auf Energie durch optimale
Fettverbrennung angewiesen ist.
Das Coenzym Q10 ist an der Bereitstellung
der Zellenergie beteiligt. Vor allem in Muskel, Herz und Leber ist es in
hohen Konzentrationen vorhanden. Wenn zuwenig Coenzym Q10
vorrätig ist, kommt es zu Leistungsverminderung.
Eine ausreichend dosierte und richtig zusammengestellte
Vitalstoffzufuhr erhöht die Leistungsfähigkeit und schützt den Körper
bei intensiver Sportausübung vor Schädigungen durch freie Radikale,
sowie durch Infektionen.
Sport ist ein verbreitetes Mittel, um die
Gesundheit zu erhalten, oder die Belastungsfähigkeit seines Körpers zu
steigern. Die Grenze zwischen mässigem Training und leistungsorientiertem
Breitensport ist aber bald erreicht, und somit stellt der Sport eine
zusätzliche Belastung für den Körper dar, der man sich bewusst sein
sollte. Mit sportlicher Betätigung geht ein vermehrter Stoffumsatz
einher, der mit einer verstärkten Enzymaktivität verbunden ist. Darum
ist auch der Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen erhöht, die für die
Funktion dieser Enzyme und somit auch für die Erhaltung der
Leistungsfähigkeit wichtig sind. Zusätzlich werden mit dem Schweiss
vermehrt Mineral- und Spurenelementsalze ausgeschieden, die dem Organismus
wieder rückgeführt werden müssen. Am Ende des Energiestoffwechsels
steht der Sauerstoff, der natürlich auch vermehrt verbraucht wird.
Aufgrund des erhöhten Sauerstoffdurchsatzes kommt es aber auch zu einer
vermehrten Radikalentstehung. Sportler sollten deshalb unbedingt darauf
achten, diese zusätzlichen Radikale durch die Aufnahme der antioxidativen
Vitamine A, C, E, sowie b -Carotin und Selen
unschädlich zumachen. Durch die im Handel erhältlichen isotonischen
Getränke wird der hohe Flüssigkeitsverlust während des Trainings
ausgeglichen und die hauptsächlich mit dem Schweiss ausgeschiedenen
Mineralien Natrium und Kalium dem Körper wieder zugeführt. Die Zufuhr
von Antioxidantien und anderen Vitalstoffen sollte jedoch kontinuierlich
erfolgen, um jede Körperzelle und letztlich den gesamten Organismus zu
stärken und gegenüber Belastungen widerstandsfähiger zu machen. Bei
Unterlassung kann es zu einer Schwächung des Immunsystems, zu einer
erhöhten Anfälligkeit gegenüber Infektionen und zu Leistungsabfall
kommen. Neuere Studien an Athleten belegen die höhere Anfälligkeit von
Sportlern gegenüber bakteriellen Infektionen. Dabei ist aber immer die
Trainingsintensität entscheidend. Wenn jemand dreimal die Woche eine
halbe Stunde Sport treibt wird sich das eher positiv auf den Organismus
auswirken und eine Stärkung des Immunsystems bewirken. Leistungsbezogenes
Training hingegen schafft einen bedeutenden zusätzlichen Bedarf an
Vitalstoffen. Auch unabhängig vom Sport konnte gezeigt werden, dass die
Immunabwehr durch die Zufuhr der Vitamine E und C, den Spurenelementen
Selen und Zink sowie von anderen, ebenfalls beteiligten Vitalstoffen
gesteigert werden konnte.
Bei Ausdauersportarten und bei intensivem Training
beziehen die wichtigsten Organe ihre Energie nicht aus Kohlenhydraten,
sondern aus der Fettverbrennung. Die einwandfreie Funktion dieser
Verbrennung und somit die volle Leistungsfähigkeit des Körpers ist von
einer ausreichenden Carnitinkonzentration abhängig. Carnitin ist das
einzige Molekül im Körper, das die Fettsäuren an den Ort ihrer
Verbrennung transportieren kann. Damit ist es an der Energiebereitstellung
beteiligt. Carnitin kann vom Körper selbst hergestellt werden und ist
daher kein eigentliches Vitamin. Eine ausreichende Versorgung durch die
körpereigene Synthese ist aber nicht immer sichergestellt. Zum endogenen
Aufbau von Carnitin werden die Aminosäuren Methionin und Lysin, ferner
Eisen und die Vitamine C, B6 und Niacin benötigt. Ein weiteres
Quasi-Vitamin, das durch seine Rolle im Stoffwechsel eine
Leistungssteigerung von stoffwechselaktiven Organen wie Muskel, Herz,
Niere und Leber bewirken kann ist das Coenzym Q10. Es ist daran
beteiligt, den Energielieferanten des Körpers (ATP) über die Zellatmung
herzustellen. Zudem hat Coenzym Q10 einen schützenden Effekt
auf die Zellmembran.
Ein anderer wichtiger Faktor ist die biochemische
Individualität. So wie nicht jedem die gleichen Sportschuhe passen, so
ist auch der individuelle Bedarf an Vitalstoffen verschieden. Der Bedarf
hängt von verschieden Faktoren wie Alter, Körpergewicht, Geschlecht,
Lebensgewohnheiten, Umweltbedingungen, Belastungen usw. ab.
Literatur:
H. Dietl/G. Ohlenschläger: Handbuch der
Orthomolekularen Medizin. Karl F. Haug Verlag, Heidelberg 1994
Dr. Michael Colgan: Optimum Sports Nutrition Advanced Research Press,
New York 1993
H. K. Biesalski [Hrsg]..: Ernährungsmedizin Georg Thieme
Verlag, Stuttgart, New York 1995
Asgiersson G, Bellanti JA. Exercises immunity and infection. Sem
Adolescent Med 1987; 3 199-204
Rezeptvorschlag zur Steigerung der Leistungsfähigkeit
und zum Ausgleich des erhöhten Vitalstoffbedarfs bei der Sportausübung
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