Vitamin B12
Wirkung im Stoffwechsel
Vitamin B12 ist an der Nukleinsäuresynthese und somit an der Neubildung
von Zellkernbausteinen beteiligt. Das Vitamin wirkt als Cofaktor von mitochondrialen
Enzymen wo es durch seine Fähigkeit labile Cobalt-Kohlenstoffbindungen auszubilden
vorwiegend an Methylgruppenübertragungen und Kohlenstoffgerüstumlagerungen beteiligt
ist. Ausserdem ist es für die normale Entwicklung und Funktion des Nervensystems
notwendig.
Bereits ein latenter Vitamin B12-Mangel kann schon zu
psychischen Störungen, insbesondere Depression führen und zwar bereits Jahre vor den
ersten Anzeichen einer perniziösen Anämie, der klassischen Vitamin B12-Mangelkrankheit.
Einsatzmöglichkeiten
Neuropathien
Perniziöse Anämie
Psychische Störungen
Dosierungsempfehlung: 10 bis 500 mg
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