Vitamin C
Wirkung im Stoffwechsel
Die Wirkungen von Vitamin C sind äusserst vielfältig. Die bekannteste ist wohl seine
Beteiligung am Elektronentransfer bei Hydroxylierungsreaktionen. Durch Hydroxylierung von
Prolin und Lysin entstehen notwendige Bausteine für die Kollagensynthese. Unabhängig
davon wird auch die Genexpression für Kollagen stimuliert. Die Bildung des
Neurotransmitters Noradrenalin aus Dopamin ist ascorbinsäureabhängig. Vitamin C
verbessert die Eisenresorption, unterstützt Wundheilungsvorgänge und ist für ein
optimales Funktionieren des Immunsystems verantwortlich. Bei der Entgiftung von toxischen
und körperfremden Stoffen ist Ascorbinsäure ein wichtiger Kofaktor. Es stimuliert die
Synthese von Cytochrom P450 und verhindert die Inaktivierung durch Sauerstoffradikale.
Weiters kann die Bildung von Nitosaminen aus Nitrit und diversen Aminen im Magenmilieu
durch ausreichende Mengen an Ascorbinsäure inhibiert werden. Vitamin C bildet mit dem
radikalischen Intermediärprodukt Semihydroascorbinsäure und der Dehydroascorbinsäure
ein reversibles Redoxsystem und gehört mit zu den antioxidativen Nährstoffen, die vor
Schäden durch freie Sauerstoffradikale schützen.
Einsatzmöglichkeiten
Bei erhöhtem oxidativem Stress (z.B. Raucher)
Erkältungen, Infektionen
Erhöhung der Eisenresorptionsrate
Verbesserung der Entgiftungsfunktionen
Unterstützung der Carnitinbiosynthese
Inhibierung der Nitrosaminbildung
Dosierungsempfehlung: 0.5 bis 3 g / Tag
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